Der KAIST-Campus

09:02 Samstag, 11. September 2010

Heute bin ich für einen Samstag sehr früh aufgestanden und hatte so die Gelegenheit ein paar Fotos auf dem Campus zu machen. Leider hat es die ganze Nacht geregnet. Deshalb ist alles nass und der Himmel ist stark bewölkt. Trotzdem haben wir in Daejeon circa 26°C. Die Fotogalerie zu meinem kleinen Spaziergang findet ihr hier:

Der Campus des KAIST

Typisch koreanisch auf dem Campus

Es gibt natürlich einige typisch Koreanische Dinge, die sich auch auf dem Campus wiederfinden. So ist es in vielen Restaurants üblich am Eingang die Schuhe auszuziehen. Diese Tradition trifft auch für unser Zimmer zu. Meist gibt es eine kleine Stufe im Eingangsbereich. Diese darf mit Schuhen nicht überschritten werden.

Von Der Campus des KAIST

Weiterhin sind überall in Korea Wasserspender zu sehen. Entweder gibt es Becher oder kleine Papier-Tüten, aus denen Getrunken wird. Diese Wasserspender sind sowohl auf dem Campus als auch in den meisten Kaufhäusern und Restaurants zu finden.

Von Der Campus des KAIST

Übrigens habe ich jetzt eine koreanische Handynummer. Ihr findet sie in meinem Facebook- und StudiVZ-Profil. Ich würde euch allerdings raten nur in Notfällen dort anzurufen. Aus Deutschland ist es meist recht teuer! Wenn ich im Wohnheim bin, geht meine Bremer Festnetznummer aber natürlich weiterhin :)

Fotos aus Korea

15:34 Mittwoch, 8. September 2010

Bis heute gibt es nicht wahnsinnig viel neues zu erzählen. Allerdings habe ich heute meine Fotos ein wenig sortiert und hochgeladen. Deshalb gibt’s jetzt eine Dia-Show. Wer sich lieber durch die Bilder klicken möchte, kann das hier tun: <klick>

Besuch des Gyeryongsan National Parks

08:28 Sonntag, 5. September 2010

Am Samstag besuchten wir mit insgesamt 47 Austauschstudenten den Gyeryongsan National Park. Damit gingen wir das erste Mal dem koreanischen Nationalsport – dem Wandern – nach. Wir trafen uns um 10:00 Uhr am Campus-Ausgang (dem West Gate) des KAIST. Nachdem wir circa 30 Minuten brauchten um uns zu sammeln, konnte die Reise beginnen. Der Nationalpark ist etwa 20km von unserem Campus entfernt.

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Warten auf den Bus

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Kuschelig war’s auf der Fahrt!

Nach unserer Ankunft am Nationalpark konnte die Wanderung beginnen. Die Busfahrt zum Park kostete 2400 WON (=1,59€) und der Eintritt betrug 1800 WON (=1,19€). Wir entschieden uns für zwei Berge mit einer Höhe von jeweils knapp 820 Metern. Der Wanderweg begann mit einer Teerstraße, wurde jedoch recht schnell zu einem steinigen Wanderweg. Die Landschaft um Daejeon ist sehr schön. Es sind etliche Berge und Seen zu finden. Ich vermute das ist nicht der letzte Trip dieser Art.

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Pause auf dem Gipfel

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Die Spitze des Berges! Neben mir mein Mitbewohner Martin.

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Auf dem Weg zum nächsten Gipfel.

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Einer der vielen Tempel

Auf diesem Ausflug habe ich recht viele Fotos gemacht. Die restlichen Bilder könnt ihr in meinem Webalbum betrachten:

Das Studentenleben

14:56 Mittwoch, 1. September 2010

Nach einer Woche in Südkorea habe ich mich sehr gut eingelebt. In der ersten Woche konnte ich glücklicherweise immer recht lange schlafen. Meist haben wir uns dann zum Mittag mit anderen Austauschstudenten in der Mensa getroffen und den Nachmittag irgendwo auf dem Campus oder in der Stadt verbracht. Auf dem Campus gibt es sehr viele kleine Geschäfte, eine Bank, einen BurgerKing, drei Mensen, einige Sportstätten, einen kleinen Berg mit einem Trimm-dich-Pfad, einen Fahrradladen, einige Kaffees und vieles mehr. Ich denke das ist in Deutschland nicht möglich aber hier wohnt der Großteil der Studenten in den Studentenwohnheimen auf dem Campus.

Am Abend bin ich bisher immer zum Essen in der Stadt gewesen. Das Essen ist nicht besonders teuer und es bietet sich an, anschließend für ein Bier in eine Bar zu gehen. Wenn man den Campus verlässt, befindet man sich sofort im Studentenviertel Daejeons – der “International Village”. Auf der anderen Seite dieses Viertels ist die staatliche Universität zu finden. Somit trifft man in dem Viertel beinahe nur Studenten und amerikanisch stämmige Englischlehrer. Für ein Essen bezahle ich in der Regel zwischen 4500 und 9000 WON (also 2,98€ bis 5,96€). Für einen Pitcher mit 3 Litern koreanischem Bier zahlt man um die 13000 WON (=8,60€). Somit ist ein Abend im Studentenviertel recht gut bezahlbar.

Koreanische Küche

In Korea ist es üblich beim Essen an sehr niedrigen Tischen auf dem Boden zu sitzen. Oft wird das Essen direkt am eigenen Tisch zubereitet. Es ist jedes Mal ein Abendeuer, da ich oft nicht weiß, was ich bestelle. Aber bisher hat es jedes Mal sehr gut geschmeckt. In einem Restaurant gab es kleine Grills mit Absaugvorrichtungen an jedem Tisch, in einem anderen einen Gasherd, auf den eine Platte zum Grillen gelegt wurde, in anderen Restaurants sind es Pfannen und in wieder anderen sind es große Suppentöpfe. Meist gibt es fertig zugeschnittenes Schweinefleisch und Gemüse. Dazu wird oft eine scharfe Sauce und Reis serviert. Hier ein Paar Fotos von meinen Essens-Ausflügen:

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Zweiter Abend: Reis und Gemüse

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Dritter Abend: Grillabend

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Vierter Abend: Reis-Gemüse-Käse-Pfanne

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Fünfter Abend: Das Fleisch wird von der Bedienung mit der Schere in mundgerechte Happen verkleinert.

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Sechster Abend: Hähnchen-Pfanne mit Reis und Gemüse

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Mitternachts-Shopping im Wohnheim-Shop

National Science Museum

Am Mittwoch waren wir aufgrund des schlechten Wetters im National Science Museum. Es ist vergleichbar mit dem Universum in Bremen, geht jedoch ein wenig mehr auf die Koreanische Geschichte ein. Der Eintritt war genau wie die Busfahrt extrem günstig. Wir zahlten jeweils nur 1000 WON (=0,66€). Bei Gruppen mit mehr als 30 Personen zahlt man im Museum sogar nur die Hälfte! Hier ein paar Fotos von unserem Besuch:

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Auf dem Weg zum Bus

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Selbst die Steinzeitmenschen hatten Schlitzaugen ;)

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ein 30 Meter langes Wal-Skelett

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Wartende Austauschstudenten ;)

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Irgendwas altes, kitschiges

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Felix auf einem der vielen Photo-Points

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In diesem schrägen Raum wurd’ mir richtig schwindelig!

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Riesen-Zucchinis und Kürbisse im Eingangsbereich

Der erste Uni-Tag

Heute begann das Semester. Ich darf im Labor von Professor Chang meine Studienarbeit schreiben. Dazu habe ich heute meinen Arbeitsplatz mit einem PC bekommen und mir diesen nach meinen Vorlieben eingerichtet. Morgen werde ich mich mit dem Professor treffen um mein genaues Thema zu besprechen und dann kann die Arbeit beginnen. Vermutlich werde ich mich also die meisten Tage zwischen etwa 9 und 18 Uhr in diesem Labor aufhalten. Nicht zu verwechseln mit dem Labor von Professor Chung. Hier treiben sich Marc und Felix herum.

Außerdem begann heute der Koreanisch-Kurs. Es wurde aber lediglich organisatorisches besprochen. Ab nächster Woche findet dieser Montags, Mittwochs und Freitags zwischen 16 und 17 Uhr statt. Ich bin gespannt, wann ich die Speisekarten hier entziffern kann… ;)

Meine neue Adresse

08:30 Samstag, 28. August 2010

Nachdem ich soeben daran gescheitert bin den Hausmeister nach meiner Adresse zu fragen, konnte ein Koreaner mir sie nennen:

Dennis Kuhl
"KAIST", Galilei #2205
335 Science Road
Guseong-Dong Yuseong-Gu
Daejeon-305-701
Republic Of Korea

Allerdings wäre es gut, wenn ihr mich über Post informieren würdet, da ich das Paket vermutlich im Flur suchen muss. Hier stehen jeden Tag sehr viele Pakete und jeder nimmt sich seins aus der Masse….

Übrigens bin ich hier unter meiner Festnetz-Telefonnummer aus Bremen erreichbar. Ihr findet sie in meinem Facebook- und StudiVZ-Profil. Denkt aber bitte daran, dass ich euch 7 Stunden voraus bin ;)

Erste Eindrücke aus Korea

03:52 Freitag, 27. August 2010

Nach meiner ersten Nacht im Studentenwohnheim in Südkorea habe ich nun ein wenig Zeit, euch meine ersten Eindrücke zu schildern.

Ankunft in Korea

Vorgestern gegen 10:35 Uhr Ortszeit sind wir in Seoul gelandet. Nach dem Verlassen des riesigen Flughafens begann unsere dreistündige Reise in unsere 1,5 Mio-Einwohnerstadt Daejeon. Mit dem Aussteigen aus dem Bus begann es bei gefühlt mindestens 25°C wie aus Eimern zu schütten. Deshalb stellten wir uns zunächst kurz unter und versuchten uns anschließend mit einem Taxi-Fahrer zu verständigen. Dieser brachte uns direkt zu unserer Universität, dem KAIST.

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Flughafen Seoul (Incheon)

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Busfahrt nach Daejeon

Ankunft am KAIST

Im Juli besuchte uns Jung Won Kang an der Universität Bremen. Er ist PhD-Student am KAIST (Korea Advanced Institute of Science and Technology). Somit führe unsere Reise zunächst zu seinem Labor. Er nahm uns sehr herzlich auf und zeigte uns mit seinem Auto den Campus. So erfuhren wir von den Mensen, unserem Wohnheim, der Bibliothek, verschiedenen Sportstätten und was es sonst noch so gibt.

Leider war es am ersten Tag nicht möglich, im Wohnheim einzuchecken. Aus diesem Grund hat Jung Won sich bereits um ein Hotel in Daejeon gekümmert. Auf dem Weg dorthin lud er uns zu einem koreanischen Essen ein. Ich aß eine Rindfleisch-Suppe mit recht scharfen Beilagen. Interessant ist, dass es hier scheinbar in jedem Restaurant (auch in der Mensa) kostenlose Wasserspender gibt. Außerdem sind die Preise fürs Essen recht gering. Für vier Menüs zahlte er 21.000 WON (=13,85€) und wir waren ziemlich satt.

Das Hotel war sehr neu. Zu unserer Überaschung gab es kein Bett. Jung Won erzählte uns, dass es ein Hotel ‘Korean style’ sei. So begnügten wir uns am ersten Abend mit dem Parkett-Fußboden. Zum Hotel hat Felix ausführlichere Berichte in seinem Blog. Der recht faire Preis für drei Personen in diesem neuen Luxus-Apartment lag bei 80.000 WON (=52,76€).

Der Einzug ins Wohnheim

Das Wohnheim gefällt mir sehr gut. Ich hatte zumindest schlimmeres erwartet. Felix und Marc wohnen im Erdgeschoss. Mein Zimmer ist im ersten Stock. Wir teilen uns jeweils ein klimatisiertes(!) Zimmer mit einem anderen Austauschstudenten. Mein Zimmerpartner ist bisher nicht angekommen. Sein Name klingt jedenfalls ‘skandinavisch’. Vielleicht werde ich ihn im Laufe des Tages kennenlernen.

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unser Wohnheim

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mein Zimmer

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das Bad

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mein Zimmer

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Blick aus dem Fenster (links)

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Blick aus dem Fenster (rechts)

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Waschküche

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Abendeuer Waschmaschine

Der erste Tag am KAIST

Nach der Erkundung des Wohnheims und des Campus haben wir uns zu Fuß mit einem Italiener auf den Weg in die Stadt gemacht. Daejeon ist sehr groß wobei wir zu Fuß dennoch eine Menge gesehen haben. Da lasse ich jedoch Bilder sprechen:

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KAIST-Logo an der Freilichtbühne

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Terrasse in Wohnheim-Nähe

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das erste Mansa-Essen

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Baum mit Infusion (?)

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Daejeon bei Nacht I

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Daejeon bei Nacht II (Zebrastreifen?)

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seltsamer Ampel-Pfahl

Die nächsten Abendteuer

Heute steht ein Treffen mit dem ‘International Relations Team’ an. Sie werden uns vermutlich eine kleine Einführung in das Studium geben und uns erneut am KAIST willkommen heißen. Was wir am Wochenende machen, wissen wir noch nicht genau. Aber ich denke wir haben Daejeon noch nicht ausreichend erkundet. In der nächsten Woche müssen wir uns dann entscheiden an welchem Projekt wir im nächsten halben Jahr arbeiten möchten. Aus diesem Grund hatten wir gestern bereits Treffen mit zwei Professoren. Weiteres werde ich dann bei Gelegenheit berichten …

Koreanischer Boden unter den Füßen

13:33 Mittwoch, 25. August 2010

Wir drei haben Korea heute gut erreicht. Da wir euch sieben Stunden voraus sind, ist es gerade 20:30 Uhr. Wir haben recht warmes, aber verregnetes Wetter. Heute übernachten wir in einem Hotel. Morgen beziehen wir unsere Zimmer im Studentenwohnheim. Demnächst gibt's dann mehr von mir zu hören ....