Japan: Osaka und Kyoto

16:22 Mittwoch, 29. Dezember 2010

Die nächste Station unserer Reise ist Osaka. Hier haben wir uns insgesamt vier Tage über Weihnachten aufgehalten. Für Heiligabend haben wir uns ein etwas größeres Zimmer in einem Hotel gemietet und sind für die restlichen drei Nächte in ein sehr günstiges Hostel umgezogen (Hotel Chuo, etwa 13€ pro Nacht).

Tag 1: Heiligabend

Für uns ist Weihnachten in diesem etwas knapp ausgefallen. In Japan gibt es nur etwa 1% Christen, weshalb es hier auch nicht wirklich gefeiert wird. Somit haben wir uns auf ein gutes Abendessen, einen selbstgebastelten Weihnachtsbaum und ein par Flaschen Wein beschränkt.

Heiligabend am Weihnachtsbaum Weihnachtsessen: BBQ All You Can Eat!

Die ganze Familie am Weihnachtsbaum

Heiligabend-Dinner

Wie ihr auf den Fotos seht, waren in dem Hotel traditionelle japanische Gewänder vorhanden. Somit war dies ein ungewöhnlicher aber trotzdem sehr lustiger Heiligabend.

Tag 2: Osaka Castle und Tempel

Am 1. Weihnachtsfeiertag haben wir uns zu Fuß auf den Weg gemacht die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besuchen.

IMG_7778 Handstand vor dem großen Tempel

Gruppenfoto vor der Burg

Handstand vor dem Tempel

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Osaka Castle und ein relativ großer Tempel. Außerdem haben wir einen Friedhof sowie einen Teil der Innenstadt besucht.

Tag 3: Sonstige Sehenswürdigkeiten

Am dritten Tag haben wir einige weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt besucht. Zunächst den größten Schrein im Süden der Stadt sowie das nahe gelegene Worldcup-Stadium. Aufgrund eines Spiels der Jugend-Mannschaft, hatten wir sogar die Möglichkeit, das Stadium kostenlos zu betreten.

Felix und Thilo vorm Worldcup-Stadium IMG_3904

Handstand vor dem Stadium

Am Fluss in Osaka

Am späten Nachmittag sind wir mit der U-Bahn an einen Fluss in den Norden gefahren und von dort über einen deutschen Weihnachtsmarkt zurück Richtung Hostel gewandert. Der Tag wurde mit einem Abendessen und ein paar Bier in unserem Zimmer beendet.

Tag 4: Koyoto

Am vierten Tag haben wir einen Tagesausflug in die Stadt Kyoto unternommen.

IMG_3991 Ein traditioneller Teil der Stadt

Vor dem beliebtesten Tempel Japans

Traditioneller Teil der Stadt

In Kyoto haben wir wie üblich einige Tempel besichtigt und den Tag genossen. Wenn ihr mehr wissen möchtet, seht dazu am Besten das unten verlinkte Fotoalbum an.

Tag 5: Osaka Aquarium

Am letzten Tag in Osaka besuchten wir das Aquarium. Es handelt sich um eines der größten Aquarien der Welt. Das größte Becken fasst 5.400 Tonnen Wasser und es befinden sich unter Anderem Walhaie in dem Becken.

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Walhai mit Fischschwarm

Clownfische

Es war auf jeden Fall äußerst interessant diese riesigen Tiere direkt vor sich herschwimmen zu sehen.

Fotoalben

Die Fotos des Trips sind in die Städte Osaka und Kyoto aufgeteilt:

 

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Tipps für einen Korea-Aufenthalt

14:05 Sonntag, 26. Dezember 2010

Inzwischen befinde ich mich in Osaka, Japan. Der Bericht dazu kommt jedoch erst in ein paar Tagen. Zunächst gibt es folgenden Beitrag, den ich in den letzten 4 Monaten während meines Auslandsaufenthalts für “Nachahmer” vorbereitet habe:

Handys in Korea

Zunächst ist es definitiv möglich, europäische Handys in Korea zu verwenden. Allerdings geht dies nur, wenn sowohl das Handy als auch die Sim-Karte UMTS unterstützen. Aufgrund der sehr teuren Tarife ist es jedoch nicht empfehlenswert eine deutsche Sim-Karte zu benutzen (Ein Telefonat nach Deutschland kostet circa 2,50€ pro Minute / Oktober 2010). Es ist hingegen nicht möglich eine koreanische Sim-Karte für ein deutsches Handy zu erhalten. Ich habe sogar die Firmenzentralen von zwei Providern erfolglos besucht.

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Die Alternative ist ein koreanisches Handy. Ein solches erhält man gebraucht bei diversen Handy-Shops für etwa 20,000 Won. Die Anmeldung für einen Prepaid-Tarif kostet erneut 20,000 Won (= Prepaid-Guthaben). Dazu muss beim Handy-Laden der Reisepass sowie das Visum vorgelegt werden. Einige Handy-Läden nehmen nur die koreanische Alien Registration Card. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit dem Handy-Shop auf dem Campus des KAIST in Daejeon gemacht.

Beim Kauf des Handys ist bereits auf den Anbieter zu achten. Handys vom Provider KTF können auch nur in deren Netz registriert werden. Handys von der SK Telecom entsprechend nur in deren Netz. Nach unseren bisherigen Erfahrungen würde ich auf KTF setzen. Hier gibt es im Prepaid-Tarif (offenbar) keine Grundgebühr. Jedoch muss man pro Monat 10000 Won aufladen, andernfalls wird das Handy gesperrt (Das Guthaben verfällt jedoch nicht). Bei der SK Telecom hatten viele das Problem, dass das Prepaid-Guthaben ohne ersichtlichen Grund nach einem Monat aufgebraucht war.

Erreichbarkeit im deutschen Festnetz

Zusätzlich zu einem Handy bietet es sich an eine deutsche Festnetznummer mit nach Korea zu nehmen. Diese erhält man kostenlos vom Provider sipgate und kann über das Internet benutzt werden. Dazu läd’ man sich eine Skype-ähnliche Software herunter und ist in Korea aus Deutschland zu Festnetz-Preisen erreichbar. Also bezahlt niemand für das Ferngespräch, wenn der Anrufer eine Flatrate hat.

Technisch versierten Personen kann ich eine Konfiguration mit der kostenlosen Telefonanlage pbxes, den Billiganbietern von betamax sowie ein Android-Phone mit dem App sipdroid als Client empfehlen. Über pbxes und betamax ist auch eine kostengünstige Weiterleitung der ankommenden Gespräche auf das koreanische Handy möglich (etwa 2 Cent pro Minute).

Reisen in Korea mit Bus und Bahn

In Korea kommt man mit dem Zug am schnellsten und einfachsten von A nach B. Die Züge können im Vorfeld auf www.korail.com reserviert werden. Aus Daejeon können die Abfahrtbahnhöfe Daejeon und Seodaejeon gewählt werden.

Die kostengünstigere aber etwas kompliziertere Methode ist das Reisen per Bus. Es gibt mehrere Bus-Systeme. In Daejeon und Umgebung ist vor Allem www.kobus.co.kr gut verbreitet. Die Busbahnhöfe Yoosung, Daejeoncheongsa (Goverment Complex) und Daejeon befinden sich in Daejeon. Es ist sinnvoll die Busse entweder am Tag zuvor am Terminal oder auf der koreanischen Website zu buchen. Das Buchen über die Website ist allerdings nur mit einer koreanischen Kreditkarte (Dezember 2010) möglich.

Billig-Airline Jeju-Air

In Korea existiert die Billig-Fluggesellschaft JejuAir. Wie der Name schon sagt, ist das Ziel der meisten Flüge die Insel Jeju-do im Süden Koreas. Allerdings ist es von Seoul ebenfalls möglich einige Flughäfen in Japan anzusteuern.

Das Buchen der Flüge gestaltet sich etwas kompliziert. Die Website ist ausschließlich koreanisch und japanisch. Deshalb sollte man sich einen Koreaner suchen, der einem beim Buchen hilft. Wenn man seine Alien-Registration-Card bereits erhalten hat, ist dies online möglich. Da wir unsere Alien-Registration-Card erst sehr spät erhalten haben, hat ein Koreaner je einen Flug nach Jeju-do und einen nach Japan telefonisch für uns gebucht. Dies geht also auch.

Die U-Bahn in Seoul

In Daejeon ist nur eine U-Bahn-Linie verfügbar. Deshalb ist hier nichts besonderes zu beachten. Normalerweise kostet eine Fahrt 1000 Won und man bekommt das Ticket in Form eines Chips direkt in der Station.

In Seoul hingegen ist die einfache Variante, dass man in der Station ein Einmal-Ticket kauft. Wenn man die U-Bahn verlässt stellt man sich erneut an einem Automaten an um das Ticket zurück zu geben. Dann erhält man den Pfand in Höhe von 500 Won ausbezahlt. Alternativ kann man sich eine eigene Prepaid-Karte kaufen. Diese kostet 3000 Won und kann nicht zurück gegeben werden. Allerdings reduziert sich der Fahrtpreis jeweils um 100 Won. Für lange Aufenthalte lohnt es sich finanziell. Für die meisten Besucher bringen die 3000 Won lediglich mehr Komfort.

Einkaufen auf dem Campus

Hier sei nur kurz erwähnt, dass viele Produkte auf dem Campus günstiger oder zum gleichen Preis verfügbar sind, wie in den großen Supermärkten. Das hängt damit zusammen, dass Studenten auf dem Campus keine Steuern zahlen müssen. Oft lohnt es sich also nicht den Campus zum Einkaufen zu verlassen. Lediglich für Flaschenbier bleibt einem keine andere Möglichkeit als zum nächsten Supermarkt zu fahren.

Die Steuer-Erleichterung gilt übrigens nicht für den Burger-King Zwinkerndes Smiley

Packliste fürs Auslandssemester

Hier nur ein paar Kleinigkeiten, an die man denken könnte, falls noch Platz im Koffer vorhanden ist. Natürlich ist alles auf die Studentenwohnheime am KAIST in Daejeon zugeschnitten:

  • WLAN-Router fürs Studentenwohnheim (am WAN-Anschluss muss eine feste IP eingestellt werden können)
  • Bettlaken und Bettbezug fürs Studentenwohnheim (Beides ist hier nicht üblich, kann aber recht teuer beim Homeplus gekauft werden)
  • Netzwerkkabel zum Anschluss des Notebooks
  • Regenschirm (Vor allem im September seeeeehr nützlich)
  • Sonnencreme (Koreanische Sonnencreme enthält oft Bleichmittel, da es hier als schön gilt, besonders weiß zu sein)
  • Becher, Messer, Gabel, Löffel fürs Wohnheim (Alternativ gibt es im Wohnheim an der Nudelmaschine Essstäbchen)
  • Passfotos (Für andere Visa etc.)

Vor dem Auslandssemester zu erledigen

Um von der Uni Bremen ein Auslandssemester am KAIST zu absolvieren müsst ihr vom International Office der Uni Bremen dem KAIST vorgeschlagen werden. Abgesehen davon ist es üblich, sich für das Stipendium des DAAD zu bewerben.

  • Mit dem Beauftragten an der Uni (Prof. Gräser) sprechen
  • Vorschlag vom International Office der Uni Bremen an das KAIST in die Gänge bringen (möglichst noch im April, wenn es Ende August los gehen soll)
  • Bewerbung fürs Stipendium an den Beauftragten an der Uni
  • Reisepass beantragen (Dauert etwa 3 Wochen und kostet 50€ für Personen über 24 Jahre und 35€ unter 24 Jahren. Allerdings ist der teurere doppelt so lange gültig).
  • Kreditkarten besorgen (siehe Abschnitt Geld abheben in Korea)
  • Sobald die Einschreibungsunterlagen vom KAIST da sind das Visum in Berlin beantragen (in Berlin geht es per Post und ihr könnt euch wünschen, wie lang das Visum gültig sein soll, in Hamburg erhält man mit viel Betteln höchstens 5 Monate). Falls noch keine Bestätigung vom DAAD vorhanden ist, benötigt ihr von euren Eltern eine Bestätigung zur finanziellen Absicherung des Aufenthalts.
  • Die Bestätigung vom DAAD kommt vermutlich erst kurz vor eurem Abflug. Also der mündlichen Zusage vertrauen… und den Flug buchen (www.swoodoo.de, www.farecompare.com). Das Semester beginnt am 1. September.
  • Auf der Website des Auswärtigen Amts nach empfohlenen Impfungen schauen. Die Krankenkasse TK übernimmt alle empfohlenen Impfungen für alle bereisten Länder zu 90%. Impfen lassen …
  • Einen Medical Checkup von einem Arzt verlangen. Im Prinzip braucht ihr ein Schreiben von eurem Arzt, dass er bei seinen Untersuchungen keine Hinweise auf Krankheiten gefunden hat und das Blutwerte bei den Untersuchungen einbezogen wurden. Das Schreiben sollte in englischer Sprache sein und befreit euch von einem Krankenhaus-Besuch in Korea.
  • Eine Auslandskrankenkasse abschließen. Bei meinen Recherchen hatte MLP mit Abstand die günstigste Krankenversicherung.

Geld abheben in Korea

Ich benutze bereits seit längerer Zeit zwei Kreditkarten und bin damit sehr gut zufrieden. Aufgrund dieser Kreditkarten habe ich es mir erspart bereits in Deutschland Geld gegen hohe Gebühren zu tauschen. Am Flughafen Seoul läuft man auch direkt beim Verlassen des Sicherheit-Bereichs dem ersten Geldautomaten in die Arme. Aufgrund der langen Schlange empfiehlt es sich aber 50 Meter nach links zu gehen und den zweitbesten Automaten zu verwenden Zwinkerndes Smiley

Um in Korea Geld abzuheben bietet sich die Kreditkarte der DKB (www.dkb.com) an. Hiermit ist es an allen internationalen Geldautomaten weltweit kostenlos Geld abzuheben – auch bei Fremdwährung und innerhalb Deutschlands. Es gibt in Korea zwar leider nicht so viele internationale Geldautomaten wie in Deutschland aber wenn man es in zwei, drei Banken versucht, hat man meist Glück. Außerdem gibt es einen internationalen Geldautomaten auf dem Campus des KAIST in Gebäude W2 und die Geldautomaten in den 7-11-Supermärkten funktionieren meist.

Die zweite Kreditkarte ist von der Advanzia-Bank (www.gebuhrenfrei.com). Mit dieser Karte kann man bei Fremdwährung kostenlos bezahlen. Dies ist in Korea sehr nützlich, da man sogar sehr kleine Beträge fast überall mit Kreditkarte bezahlen kann.

Zusätzlich sind dann natürlich noch die Onlinebanking-Unterlagen deiner Bank erforderlich, um das Geld auf die Kreditkartenkonten zu verteilen…

Visum für China und Vietnam

Um in China und Vietnam einzureisen benötigt man ein Visum. Dieses kann man beim Reisebüro auf dem Campus beantragen. Der Antrag des chinesischen Visums sollte weniger als drei Monate vor der Einreise geschehen und kostet 60000 Won. Innerhalb von einer Woche erhält man seinen Reisepass mit Visum zurück. Dies funktioniert allerdings nur, wenn das koreanische Visum länger als ein halbes Jahr gültig ist. Andernfalls besteht die Möglichkeit zunächst nach Hongkong zu reisen und dort ein chinesisches Visum zu beantragen.

Für Vietnam wird ebenfalls ein Visum benötigt. Dieses erhält man ohne Probleme beim Reisebüro auf dem Campus. lediglich ein Passfoto, der Reisepass und 100000 Won werden benötigt.

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Zwei Tage in Nagoya

13:27 Donnerstag, 23. Dezember 2010

Am Mittwoch Mittag sind wir in Japan gelandet. Unser erstes Ziel war die Stadt Nagoya. Sie liegt zwischen Osaka und Tokyo und dient daher als Ausgangspunkt unserer Japan-Reise.

Tag 1: Nagoya Downtown

Am ersten Nachmittag haben wir uns lediglich ein erstes japanisches Essen gegönnt und uns gegen Abend in die Downtown begeben.

Unser Hostel in Nagoya Ein schönes Gebäude nahe unserem Hostel

Unser Hostel in Nagoya

Ein Gebäude nahe unserem Hostel

Der Fernsehturm in Nagoya Das Ende der Stadt ist nicht zu sehen ...

Der Fernsehturm von Nagoya

Blick vom Fernsehturm

In der Downtown sind wir auf den Fernsehturm gestiegen, um die Stadt bei Nacht von oben zu sehen. Am Abend gab es ein japanisches Hähnchen-Menü in einem halbwegs günstigen Restaurant. In Japan sind die Preise nämlich wieder auf deutschem Niveau – was wir überhaupt nicht mehr kennen …

Tag 2: Tempel, Burg und Schrein

Am zweiten Tag haben wir uns am Vormittag auf den Weg zu einem sehr berühmten Schrein gemacht. Dieser wird jährlich von etwa 6 Millionen Menschen besucht. Des Grund dafür habe ich nicht ganz nachvollziehen können, wobei mir die Gebäude besser gefielen als die der meisten Tempel.

Der Schrein Eine alte Schleuse in Nagoya

Der berühmte Schrein

Eine alte Schleuse in Nagoya

IMG_3670 Eine Mühle in Japan

Ich vor der Burg von Nagoya

Eine Mühle in Nagoya

Anschließend führte unsere Route zu der Burg von Nagoya. Diese ist zwar nicht mehr im Originalzustand, wurde aber originalgetreu wiederaufgebaut. Aus der obersten Etage konnte man einen weiteren Blick über die Stadt werfen.

Morgen früh um 7:30 Uhr geht es dann mit dem Bus weiter nach Osaka. Nach Weihnachten wird es den nächsten Bericht von dort geben …

Fotoalben

Zu guter Letzt das Fotoalbum zu unserem Nagoya-Aufenthalt in Picasa:

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Trip nach Busan

09:00 Mittwoch, 22. Dezember 2010

Am letzten Wochenende haben wir einen kleinen Trip nach Busan unternommen. Dies ist die zweitgrößte Stadt in Korea. Am Vormittag waren wir in einem Nationalpark und den Nachmittag haben wir zum Großteil auf einem Fischmarkt verbracht. Hier haben wir auch ein sehr gutes Mittagessen eingenommen. Da der Trip schon etwas zurück liegt, gibt es unten nur das zugehörige Fotoalbum ohne ausführliche Berichte. Inzwischen sind wir nämlich bereits in Japan gelandet. Von hier gibt es demnächst den nächsten Bericht …

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Hochzeit auf Koreanisch

03:34 Sonntag, 12. Dezember 2010

An diesem Wochenende wurde ich auf eine koreanische Hochzeit eingeladen. Also habe ich Donnerstag und Freitag genutzt, um mir einen neuen Anzug zu kaufen. Die Hochzeit des ehemaligen Labor-Mitglieds fand dann am Samstag gegen Mittag in Seoul statt.

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Der Hochzeits-Saal

Unser Tisch

Grundlegen anders zu unseren Hochzeiten ist, dass scheinbar jede höher gestellte Person die Hochzeit durchführen kann. In diesem Fall hat mein Professor die Zeremonie geleitet.

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Mein Professor und das Ehepaar

Das Ehepaar

Nachdem die Trauung in circa einer halben Stunde abgeschlossen war, hat das Mittagessen begonnen. Es fand im gleichen Saal statt und war – wie die gesamte Hochzeit – eher westlich ausgerichtet. Mein Sitznachbar hat den Stil der Hochzeit “Semi-Christlich” genannt. Damit meinte er eine Hochzeit im christlichen Stil außerhalb einer Kirche.

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Der Hauptgang

Der Nachtisch

Nach dem sehr leckeren Festtagsmahl, haben sich alle Gäste sehr schnell verabschiedet. Insgesamt hat die Hochzeit nur etwa zwei Stunden gedauert. Und ich glaube nicht, dass am Abed noch eine Party stattfand.

Das Ehepaar wird in der nächsten Woche ihre Flitterwochen in Thailand auf einer Insel verbringen und anschließend nach Amerika reisen, da der Ehemann dort arbeitet.

Abgesehen von der Hochzeit habe ich an diesem Wochenende gelernt und an meiner Arbeit gearbeitet. Am Montag habe ich meine Koreanisch Klausur und am Mittwoch die Abgabe meiner Studienarbeit.

Fotoalbum

Zu der Hochzeit gibt es ein kleines Fotoalbum. Da ich nicht als Paparazzi durch den Saal laufen wollte, gibt es allerdings leider nicht viel mehr Fotos als in diesem Blog-Eintrag:

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Wochenende in Daejeon

16:53 Sonntag, 5. Dezember 2010

Dieses Wochenende habe ich in Daejeon verbracht. Am Freitag haben drei Freunde ihren Geburtstag gefeiert und am Samstag und Sonntag standen der Besuch einer Sternwarte und eines Konzerts an.

Daejeon Observatory (대전시민천문대)

Am Samstag Nachmittag besuchte ich eine Sternwarte in Daejeon. Sie ist nur etwa 1,5km von unserem Campus entfernt und und der Eintritt ist sogar kostenlos. Leider habe ich keine Fotos geschossen. Unten gibt es ein paar Bilder aus dem Internet. Die Sternwarte besteht aus einem Planetarium, einem sehr großen Teleskop und fünf kleineren Teleskopen, durch die man einzelne Sterne oder Sterngruppen betrachten kann. Vielleicht werde ich bei Gelegenheit nochmal bei Tag hin gehen um einen Blick auf die Sonne zu werfen.

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Das große Teleskop

Die kleinen Teleskope

Chamber Music Ensemble Class Concert

Am Sonntag fand ein Konzert der Vorlesung zum Thema Kammermusik statt. Wir haben dieses Konzert mit etwa 10 Austauschstudenten besucht, da Jenny, eine koreanische Freundin, ebenfalls in zwei Stücken mitgespielt hat.

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Jenny spielt das Eröffnungsstück

Mozart Serenade

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Ein Gitarren-Stück

Das gesamte Team

Das Programm des Konzerts bestand sowohl aus traditionell koreanischer als auch aus internationalen und vor allem deutschen Stücken von Bach, Mozart und Beethoven. Hier jeweils ein Video aus einem Lied mit traditionell koreanischen Flöten und ein traditionelles Trommel-Stück:

DVD방: Ghostwriter

Abends ging es dann noch in einen DVD방 (DVD-Bang). Im DVD방 ist man zunächst in einer Art Videothek um den gewünschten Film zu wählen. Anschließend bekommt man einen Raum zugewiesen in dem man den Film mit einem Beamer gucken kann. Neben dem Beamer und der Leinwand befindet sich nur ein Sofa und eine Soundanlage im Raum. Wir haben den Film Ghostwriter gewählt und mussten zu fünft 16000 Won (=10,52€) zahlen. Leider gibt es nur ein Foto von dem Vorraum. Im DVD-Raum selbst habe ich das Fotografieren versäumt …

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Vorraum im DVD방

Asien-Reise

Wie die meisten sicher schon wussten, ist unser Plan nach diesem Semester durch Asien zu reisen. Wir starten Weihnachten und kommen Ende März zurück nach Deutschland. Am Samstag haben wir all unsere Flüge gebucht und sind damit an ein paar feste Tage gebunden. Da Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, verrät das folgende Bild unsere Reiseroute:

Ihr findet dieses Bild ebenfalls in der rechten Spalte meines Blogs. Der Flieger wird euch immer meine aktuelle Position anzeigen.

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Trip nach Daegu (대구)

11:57 Sonntag, 28. November 2010

An diesem Wochenende habe ich malwieder viel erlebt: Am Donnerstag waren wir mit etwa 20 Studenten im Weizenhaus, am Freitag und Samstag waren wir in der Stadt Daegu und am Sonntag war ich im Expo-Park in Daejeon.

Donnerstag: Weizehnaus

Am Donnerstag haben wir zum ersten Mal mit einigen Austauschstudenten das Buffet im Weizenhaus in Daejeon wahrgenommen (바이젠하우스 대전, StreetView-Link). Hier gibt es in der Zeit von 18:00 bis 22:00 Uhr unbegrenzt Essen und Trinken für 18000 Won pro Person (11,80€). Es werden drei Biersorten angeboten wobei mir persönlich das dunkle Bier am besten schmeckt. Es ist bei weitem nicht so süß wie die restlichen koreanischen Biersorten.

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20 KAIST-Studenten im Weizenhaus

Mein Favorit: Das dunkle Bier

Der Abend war sehr lustig. Er hat allerdings dazu geführt, dass ich es am Freitag nicht ins Labor geschafft habe. Zumal wir uns recht früh auf den Weg nach Daegu gemacht haben …

Freitag und Samstag: Daegu

Am Freitag ging es um 15:30 Uhr los in Richtung Daegu. Da das Bus-Netz in Korea sehr gut ausgebaut ist und die Express Busse genauso lange brauchen, wie die normalen Züge, haben wir uns für den Bus entschieden. In Daegu angekommen erwartete uns bereits ein finnischer Austauschstudent und zeigte uns sein Lieblingsrestaurant: Korean Barbeque all you can eat für nur 8000 Won (5,24€). Anschließend ging es in seine Lieblingsbar. Eine sehr kleine Bar mit einem lustigen Besitzer Zwinkerndes Smiley

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Busfahrt nach Daegu

Abendessen

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Eine Bar in Daegu

Unsere Bleibe für die Nacht

Am nächsten Mittag machten wir uns auf den Weg zum Daegu Tower. Ein Hoher Turm in Mitten der Stadt, von dem man herunter springen kann. Eine Art Bungee Jumping ohne Gummi. Ich habe den Sprung zwar nicht gewagt aber acht der Austauschstudenten sind 123 Meter in die Tiefe gesegelt …

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Gruppenfoto

Antti vorm Absprung

Ich habe alle Sprünge von oben und Marc hat alle Sprünge von unten auf Video festgehalten. Hier das Video von meinem Roommate Martin:

Dies war der eigentliche Grund für unseren Trip nach Daegu. Nach einem Abendessen machten wir uns dann mit dem Zug zurück auf den Weg nach Daejeon. Den Abend verbrachten wir ganz ruhig mit dem Film 21 Gramm in der Wohnheim-Lounge.

Sonntag: Expo-Park

Am Sonntag habe ich mich dann zum ersten Mal zum Expo-Park begeben. Dies ist der ehemalige Standort der Expo 1993. Heute sind lediglich ein paar Pavillons vorhanden und direkt nebenan ist ein kleiner Freizeitpark. Leider gibt es also nicht mehr allzu viel zu sehen, trotzdem ein paar Fotos um einen Eindruck zu geben:

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Der Eingangsbereich

Ein Wasserfall

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Einstein

Newton & Bell

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Edison

The Tower of Light

Viel mehr gibt es leider nicht zu sehen. Wir haben den Tower bestiegen aber aufgrund der dreckigen Scheiben war es schwierig Fotos zu machen Zwinkerndes Smiley

Fotoalben

Zu den ersten beiden Erlebnissen gibt es jeweils ein Fotoalbum in Picasa. Folgt den folgenden Links falls Interesse besteht:

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